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Bluthochdruck bei Männern (teilweise) vererbt Wenn die Eltern eines Jungen an Bluthochdruck (Hypertonie) leiden, dann haben diese Söhne ein erhöhtes Risiko, selbst an diesem Leiden zu erkranken. Diese Ergebnisse einer Langzeitstudie berichten Forscher in den Archives of Internal Medicine. Nae-Yuh Wang und seine Kollegen von der Johns Hopkins Universität in Baltimore untersuchten 1.160 Männer.
Diese füllten bereits im Jahr 1947 als Medizinstudenten den ersten Fragebogen der Studie aus. Zusätzlich wurden sie damals medizinisch untersucht und zu ihrer Krankengeschichte sowie zu ihren Ernährungs- und Gesundheitsgewohnheiten befragt. Anschließend wurden die Männer über 54 Jahre hinweg beobachtet. Sie füllten jedes Jahr einen weiteren Fragebogen aus, in dem Daten zu ihrem Blutdruck sowie zu Bluthochdruck und dessen Therapie bei ihnen selbst und ihren Eltern erfasst wurden. Hatte mindestens ein Elternteil Bluthochdruck, dann zeigten die Söhne schon zu Beginn der Studie höhere durchschnittliche obere und untere Blutdruckwerte. Litten beide Eltern sehr früh an Bluthochdruck, hatten die Söhne ein 6,2-fach erhöhtes Risiko, im Laufe des Erwachsenenalters ebenfalls daran zu erkranken: Das Risiko, bereits vor dem 35sten Lebensjahr von dem Leiden betroffen zu sein, war 20-fach erhöht. Ein deutlich höheres Risiko haben Männer, bei denen beide Eltern eine Hypertonie haben oder Männer, bei denen ein Elternteil bereits vor dem 55sten Lebensjahr Bluthochdruck hatte. Dies gilt bereits im jüngeren Alter der Söhne. Sinnvoll sind deshalb Präventionsmaßnahmen – z.B. Aufklärung und Blutdruckkontrollen. Dies sollte bereits relativ früh im Leben von Männern beginnen und gilt dann, wenn deren Eltern unter Bluthochdruck leiden und besonders, wenn sie einen Elternteil haben, der schon frühzeitig daran erkrankt ist. (Quelle: Newswise / GesundheitPro) http://www.gesundheitpro.de/Bluthochdruck-Wie-die-Eltern-so-der-Bluthochdruck-A080325GOK0R070003.html |