Brustkrebs beim Mann PDF Drucken E-Mail

Brustkrebs beim Mann                  Dass Männer an Brustkrebs erkranken ist zwar selten, aber es gibt diese Tumorform durchaus: Etwa zwischen einem halben und einem Prozent aller Brustkrebsdiagnosen werden bei männlichen Patienten gestellt. Das sind auf Deutschland hochgerechnet zwischen 230 und 500 neu erkrankte Männer jährlich.

Männer sind bei der Diagnosestellung im Schnitt fast zehn Jahre älter als erkrankte Frauen. Das Durchschnittsalter nähert sich laut verschiedener Studien eher dem 70. Lebensjahr (Frauen erkranken durchschnittlich mit etwas über 62 Jahren). Möglicherweise hat dies auch etwas damit zu tun, dass Brustkrebs bei Männern öfter als bei Frauen erst in einem fortgeschrittenen Stadium festgestellt wird. Denn ein wesentliches Problem ist, dass Brustkrebs bei Männern relativ spät entdeckt wird. Er gilt als „typische Frauenerkrankung“.

 

Bei der Informationssuche wie im Austausch mit anderen Betroffenen stoßen männliche Brustkrebspatienten schnell an Grenzen. Dafür gibt es männlichkeitsbezogene Gründe („Frauenkrankheit“, das ist peinlich), aber auch eine geringe fachliche Aufmerksamkeit. Experten kümmern sich allerdings zunehmend mehr um die Krankheit, in den letzten Jahren sind viele neue Fachveröffentlichungen erschienen.Der Krebsinformationsdienst KID hat für betroffene Männer, ihre Familien und Freunde einen Überblick über aktuelle Fakten zum Thema zusammengestellt: www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/brustkrebs-mann/index.php
Ein Fachartikel findet sich hier www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=31359

 
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