|
Männerdoping am Arbeitsplatz: |
|
|
|
|
Doping am Arbeitsplatz: Männer erhöhen ihr Leistungspotenzial Rund 2 Millionen Deutsche greifen zu aufputschenden Mitteln, um ihre beruflichen Leistungen zu verbessern. Das ergab der DAK-Gesundheitsreport 2009. Für den Report befragte die Kasse unter anderem 3.000 Arbeitnehmer im Alter von 20 bis 50 Jahren. Hochgerechnet nehmen gut zwei Millionen Beschäftigte Medikamente als Dopingmittel, davon weniger als die Hälfte (bis etwa 0,8 Millionen) regelmäßig und ganz gezielt. So nehmen vier von zehn "Dopern" die Medikamente täglich bis mehrmals wöchentlich ein.
Der Gesundheitsreport zeigt Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Männer neigen eher zu aufputschenden und konzentrationsfördernden Präparaten, Frauen bevorzugen beruhigende Mittel gegen depressive Verstimmungen oder Ängste, Männer versuchen also eher, ihr Leistungspotenzial zu erhöhen, wenn sie dopen. Die DAK warnt davor, Medikamente wie Antidepressiva, Mittel gegen Demenz und ADHS oder Betablocker ohne medizinische Be-gründung einzunehmen, nur um seine Leistung zu steigern oder besser drauf zu sein. Es bestehe hohes Ne-benwirkungs- und Suchtpotenzial. Quelle: DAK |