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Depressionen bei Männern Viele Männer in Deutschland leiden an Depressionen. Die Behandlung von Depressionen bei Männern verursacht über 1,1 Milliarden Euro direkter Krankheitskosten im Jahr – das ist fast so viel, wie Prostatakrebs (rund 1,3 Mrd.; Quelle: Destatis, Statistisches Jahrbuch 2007). Mit der Krankheit Depression haben Männer häufig Probleme, weil sie nicht mit Männlichkeitsbildern übereinstimmt. Die neu gegründete "Stiftung Depressionshilfe" will Vorurteile abbauen, informieren und über Behandlungsmöglichkeiten aufklären. Die Stiftung - bislang allerdings noch ohne genderbezogenes Profil - fasst nun das „Kompetenznetz Depression, Suizidalität“ und das „Deutsche Bündnis gegen Depression e.V.“ zusammen.
Schirmherr der im Juni 2008 gegründeten Stiftung Depressionshilfe ist der Komiker Harald Schmidt: „Vier Millionen Depressive in Deutschland - das kann nicht nur am Fernsehprogramm liegen!“ – so der Fernsehmoderator, und weiter: „Das Erkennen der Symptome und die mögliche Behandlung der Krankheit soll einer großen Öffentlichkeit vermittelt werden. Aus diesem Grund engagiere ich mich in der Stiftung.“ Mehr: www.deutsche-depressionshilfe.de/stiftung. |