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Psychische Gesundheit von Jungen besorgniserregend |
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Die aktuelle Studie zur Kinder- und Jugendgesundheit des Bundesministerium für Gesundheit bzw. des Robert Koch-Instituts weist auf einen problematischen Zustand bei der Gesundheit von Jungen hin. Die psychische Gesundheit wurde anhand eines Fragebogens untersucht. Danach liegen bei 17,8% der Jungen Verhaltensauffälligkeiten bzw. emotionale Probleme vor (Mädchen: 11,5%).
Ungünstiges Familienklima und niedriger sozioökonomischer Status sind dabei die wichtigsten Risikofaktoren. Insgesamt zeigt sich in der Studie eine Verschiebung von akuten hin zu chronischen Erkrankungen wie Fettleibigkeit, Asthma oder Allergien und eine Zunahme psychischer Erkrankungen. Die Ergebnisse der bundesweiten Studie liefern einen Überblick über den körperlichen und seelischen Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Fast 18.000 Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 17 Jahren hat das Robert Koch-Institut für die international einmalige Untersuchung medizinisch untersucht und - teils über die Eltern - befragt. Angaben zum gesundheitsbezogenen Verhalten wie Ernährung, Bewegung, Drogen- und Alkoholkonsum ebenso wie zum Impfstatus und zum Vorsorgeverhalten ermöglichen erste Hinweise auf Risikofaktoren und besonders betroffene Gruppen. Das Sonderheft des Bundesgesundheitsblattes zu den Ergebnissen des Kinder- und Jugendgesundheitssurveys ist über den Buchhandel erhältlich oder direkt beim Verlag (Springer-Verlag, Tel: 06221-345-4303,
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). Weitere Informationen im Internet unter: www.kiggs.de. |