Testosteron macht nicht aggressiv
Studie beweist: Testosteron macht fair, nicht aggressiv                     Das Vorurteil, Testosteron bewirke beim Menschen aggressives oder riskantes Verhalten, wurde durch eine Studie wissenschaftlich widerlegt. Populärliteratur und Medien schreiben dem Geschlechtshormon eine Rolle zu, die für Aggressivität steht. Die Forschung schien dies zu bestätigen – führte doch die Kastration männlicher Nagetiere zu einer Reduktion der Streitlust der Tiere untereinander. Der Neurowissenschaftler Christoph Eisenegger und der Ökonomen Ernst Fehr, beide Universität Zürich, sowie Michael Naef, Royal Holloway, London führten eine Studie durch, deren Ergebnisse in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht wurden. 
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Chronische Krankheit erhöht Risiko für Depression beim Mann

Chronisch kranke junge Männer Risikogruppe für Depressionen                            Jüngere Männer mit einer chronischen Erkrankung sind als Risikogruppe für Depressivität zu betrachten. Durch ein eher aktives Umgehen mit ihrer Krankheit kann dem möglicherweise präventiv begegnet werden. Wichtig ist überdies, dass die Betroffenen die Einstellung übernehmen bzw. erlernen, dass sie ihre Krankheit kontrollieren können (und nicht umgekehrt). In einer finnischen Studie wurden jüngere Männer und Frauen (Alter 32) untersucht – ausschließlich Personen, die an einer chronischen Erkrankung (vor allem Asthma, Allergie, Diabetes) litten. Die männlichen Chroniker klagten in erheblichem Maße auch über depressive Symptome (die weiblichen Chronikerinnen sehr viel seltener).

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Ehe gut für Männergesundheit
Ehe ist gut für die psychische Männergesundheit                                      Verheiratete haben ein geringeres Risiko, an Depressionen und Angststörungen zu erkranken oder eine Suchtkrankheit zu entwickeln. Bei einer Studie der Universität von Otago (Neuseeland) wurden Daten von 34.500 Menschen aus 15 Ländern ausgewertet. Ergebnis: Eine Ehe ist gut für die psychische Gesundheit, Verheiratete haben ein geringeres Risiko als Singles, an Depressionen und Angststörungen zu erkranken oder süchtig zu werden. 
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