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Studie beweist: Testosteron macht fair, nicht aggressiv Das Vorurteil, Testosteron bewirke beim Menschen aggressives oder riskantes Verhalten, wurde durch eine Studie wissenschaftlich widerlegt. Populärliteratur und Medien schreiben dem Geschlechtshormon eine Rolle zu, die für Aggressivität steht. Die Forschung schien dies zu bestätigen – führte doch die Kastration männlicher Nagetiere zu einer Reduktion der Streitlust der Tiere untereinander. Der Neurowissenschaftler Christoph Eisenegger und der Ökonomen Ernst Fehr, beide Universität Zürich, sowie Michael Naef, Royal Holloway, London führten eine Studie durch, deren Ergebnisse in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht wurden. |
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